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Konzept und Schutzmaßnahmen zur Wiederaufnahme der Arbeit in der pädagogisch audiologischen Beratungsstelle der LVR- Max- Ernst-Schule

Vorgaben

Das Konzept zur Aufnahme der pädagogisch audiologischen Beratungsstelle wurde unter Berücksichtigung der folgenden beispielhaft benannten Verordnungen, Richtlinien und Hygieneempfehlungen erstellt:

  • Schulmail vom 19.05.2020 und Schreiben der Bezirksregierungen vom 20.05.2020
  • Die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen im Bereich der Betreuungsinfrastruktur in der ab 20.Mai gültigen Fassung
  • Rundverfügung Hygienemaßnahmen Schulträger/Schulen vom 09.04.2020
  • Weitere Schulmails (besonders 14, 15, 17,20,)
  • Rahmenhygieneplan für Schulen und sonstige
  • Hinweise und Verhaltensempfehlungen des Städtetages NRW
  • Alle Schreiben des Schulträgers zur Arbeitsplatzgestaltung und Organisation bei Schulöffnungen (z.B. von Frau Dr. Schwarz vom 21.04.2020 und vom 20.05.2020)
  • Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrV(O) in der ab 30. Mai gültigen Fassung

Maßnahmen im Frühförderraum

  • Im Frühförderraum ist wenig frei zugängliches Material vorhanden. Dies wird für die individuelle Förderung eines Kindes von der Frühförderin ausgewählt, desinfiziert und nach der Förderstunde desinfiziert zurückgebracht.
  • Die im Frühförderraum stehende Kinderküche und der Kaufladen werden mit Stoffdecken abgehängt und stehen als Spielangebote nicht zur Verfügung.
  • Jede Frühförderin bringt ihre eigene Tasse etc. mit und nimmt diese zum Spülen wieder mit nach Hause.
  • Die zuletzt im Frühförderraum gewesene Frühförderin wischt alle Materialien, die berührt wurden, am Ende des Schultages mit einem Flächendesinfektionsmittel ab.
  • Die Reinigungskräfte übernehmen alle anderen Flächen, die Lichtschalter und die Türgriffe.
  • Der Raum wird regelmäßig spätestens nach 20 Minuten gut durchlüftet.
  • Es muss dokumentiert werden, wer im Frühförderraum gearbeitet hat und mit welcher Person Kontakt bestand. Der Kontaktbogen befindet sich in einem Ordner im Frühförderraum.

Hygienemaßnahmen

  • Jede Person, die die Schule betritt im Rahmen von notwendigen Beratungsgesprächen im Rahmen der Frühförderung, muss als erstes die Hände im Toilettenbereich nach Vorgabe (Bildmaterial hängt aus) waschen.
  • Im Laufe des Vormittags müssen die Hände immer wieder gewaschen werden.
  • Es ist ausschließlich Flüssigseife zu benutzen.
  • Es sind ausschließlich Papierhandtücher zu benutzen, die nach dem Gebrauch entsorgt werden müssen.
  • Das Flächendesinfektionsmittel ist in der Audiometrie und im Diagnostikraum vorrätig. Handdesinfektionsmittel befindet sich im Toilettenbereich der Abteilung gegenüber von der Audiometrie.

Frühförderung im Elternhaus / Kindergarten

  • Es wird täglich nur 1 Einrichtung / 1 Familie besucht.
  • Für jedes Kind / jeden Haushalt wird separates Material genutzt. Das Material wird nach Gebrauch desinfiziert.
  • Die Frühförderin trägt eine Mund – Nasen – Maske, die nach jedem Hausbesuch / Kitabesuch gewechselt wird.
  • Die Eltern tragen einen Mund – Nasen – Schutz - Die Hände werden vor und nach dem Betreten des Hauses / Kindergartens desinfiziert / gewaschen
  • Bei coronarelevanten Vorerkrankungen des Frühförderkindes sollten die Erziehungsberechtigten die Unbedenklichkeit im Bezug auf die Frühförderung mit dem Kinderarzt abklären.
  • Nach Möglichkeit ist ein Abstand von 1,5 m einzuhalten. Der Einsatz einer mobilen Plexiglasscheibe ist möglich, falls der Mindestabstand bei der Förderung nicht eingehalten werden kann.
  • Vor Wiederaufnahme der Hausfrühförderung wird ein Brief an die Eltern geschickt, in dem die besonderen Bedingungen und Maßnahmen beschrieben werden, unter denen die Frühförderung künftig stattfinden wird. Die Eltern geben eine Einverständniserklärung ab.
  • Wird der direkte Kontakt im Elternhaus nicht gewünscht, findet vorübergehend die Frühförderung „ aus der Ferne“ per Telefonat etc. statt.
  • Ältere Frühförderkinder im Kindergarten tragen möglichst eine Mund – Nasen – Maske. Alternativ gibt es die Möglichkeit, mittels einer Plexiglasscheibe den notwendigen Schutz zu gewährleisten.
  • Das Flächendesinfektionsmittel ist in der Audiometrie und im Diagnostikraum vorrätig. Handdesinfektionsmittel befindet sich im Toilettenbereich der Abteilung gegenüber von der Audiometrie.

Beratungsgespräche im Frühförderraum

  • Beratungsgespräche finden nach Möglichkeit telefonisch statt.
  • Ist ein persönliches Treffen nötig, kann dies im Frühförderraum stattfinden.
  • Besucher warten draußen vor dem Haupteingang und werden von einer Lehrkraft über einen separaten Eingang in das Gebäude begleitet.
  • Geschwisterkinder werden nicht mitgebracht.
  • Die Gespräche werden mit einem Mindestabstand von 1.5 m geführt.
  • Die Gespräche finden bei geöffneten Fenstern statt. Sollte das nicht möglich sein auf Grund der Temperaturen, wird alle 20 Minuten gelüftet.

Gruppenangebote im Frühförderraum finden bis auf Weiteres nicht statt.

Frühförderung auf Distanz

Aufgrund der verschärften Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Coronapandemie, kann die Frühförderung derzeit nur aus der Distanz stattfinden. Alle Kontakte werden auf das Notwendigste reduziert. Für die Arbeit in der Frühförderung bedeutet diese folgendes:

  • In Absprache mit der Schulleitung und den Eltern finden derzeit keine Hausbesuche statt.
  • Auch die Besuche in den Kindertageseinrichtungen entfallen nach Absprache.
  • Eine wichtige Ausnahme stellen die AO-SF - Verfahren dar. Alle Treffen in diesem Rahmen müssen unter den oben genannten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen stattfinden.
  • Auch bei der Übergabe von Material ist unbedingt auf die Einhaltung dieser Maßnahmen zu achten.
  • Die Familien werden weiterhin per Telefon / SMS / Mail beraten und betreut.
  • Außerdem werden sie sowohl materiell, als auch digital mit individuell zusammengestellten Förderangeboten für die Frühförderkinder ausgestattet und schriftlich, telefonisch oder digital dazu angeleitet.
  • Es finden individuelle Fördereinheiten als Online – Angebote statt.
  • Eltern treffen sich in einem Online – Chat, um sich auszutauschen. Dieser wird von einer Frühförderin moderiert.
  • Die Familien werden zeitnah über notwendige Änderungen der Regelungen informiert.
  • Das Büro der Frühförderung bleibt zu den gewohnten Sprechzeiten besetzt.
  • Alle Konferenzen und Besprechungen der Frühförderung finden digital statt. Derzeit trifft sich das Team nach Absprache 1-2mal wöchentlich „virtuell“.

Gez. Das Frühförderteam

(Ahlheim, Jahnke, Schünke, Wessing)

Stand Januar 2021