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Aktuelles

Informationen zum Gemeinsamen Lernen während der Corona-Pandemie (Stand Jan. 2021)

Konzept Distanzlernen

Zwei gezeichnete Kinder halten sich an der Hand und winken
©LVR-Max-Ernst-Schule, Euskirchen

Einsatz der GL - Kolleg*innen für den Förderbedarf Hören und Kommunikation an den GL-Schulen im Falle des Distanzlernens

Ausgangssituation

An der LVR-Max-Ernst-Schule für Hören und Kommunikation in Euskirchen arbeiten Lehrkräfte mit unterschiedlich vielen Stundenanteilen im Gemeinsame Lernen (kurz: GL), um Schüler*innen mit einer Hörschädigung in den allgemeinen Schulen zu unterstützen.

Entsprechend des Konzeptes für das Gemeinsame Lernen arbeiten manche Lehrkräfte mit dem Großteil ihrer Stunden an der LVR-Max-Ernst-Schule und mit einigen Stunden an allgemeinen Schulen im GL, manche Lehrkräfte sind mit einem Großteil ihrer Pflichtstunden im GL eingesetzt und arbeiten hier an bis zu sechs verschiedenen allgemeinen Schulen, an die sie abgeordnet sind.

Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie befinden sich alle Schüler*innen derzeit im Distanzlernen.

Daher findet die Beratung und Unterstützung aller Schüler*innen mit dem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich Hören und Kommunikation im Gemeinsamen Lernen, sowie die Beratung der Eltern und der Lehrkräfte der allgemeinen Schulen ebenfalls auf Distanz statt.

Dies wird im Folgenden näher erläutert:

Beratung und Unterstützung auf Distanz

Eine Beratung und Unterstützung auf Distanz wird von allen GL- Lehrkräften angeboten. Der Zeitumfang entspricht dem der Abordnungsstunden an die jeweiligen allgemeinen Schulen und erfolgt individuell über diese Wege:

  • fernmündlich
  • postalisch
  • per Mail
  • per Videotelefonie oder Schulmessenger Dienste, dabei greift man möglichst auf vorhandene Systeme, die an den jeweiligen allgemeinen Schulen verwendet werden zurück, z.B. Microsoft Teams, Schoolfox, Moodle, Schoolcloud...
  • Angebot von Online-Peergrouptreffen (per vorheriger Einladung)
  • GL Padlet

Auf diesem Wege der Kommunikation werden allgemeine Fragen geklärt, nicht verstandene Inhalte aus den aktuellen Lernplänen im Nachhinein mit der sonderpädagogischen Lehrkraft aufgearbeitet und die Sorgen und Nöte der Schüler*innen besprochen. Des Weiteren werden so Inhalte des aktuellen Förderplans im Bereich Hören und Kommunikation weiter vertieft. Die Beratung von Eltern und Kolleg*innen der allgemeinen Schulen erfolgt ebenfalls über diese Kommunikationswege.

Für die Unterstützung der hörgeschädigten Schüler*innen setzt die GL-Lehrkraft, je nach Bedarf der Schüler*innen, die individuelle Förderung wie folgt um:

  • Einzel- oder Kleingruppenförderung
  • Teamteaching im Distanzunterricht der allgemeinen Schulen (z.B. in Breakoutrooms für Kleingruppen von Schüler*innen oder als Unterstützung der Lehrkräfte im Klassenchat

Die Dokumentation der Beratung und Unterstützung erfolgt über das „Nachweisheft für Förderunterricht“, das alle Kolleg*innen der LVR-Max-Ernst-Schule im Gemeinsamen Lernen verwenden, sowie über das Anlegen von Gesprächsprotokollen.

Die GL - Kolleg*innen stehen an den Abordnungsschulen für die Notbetreuung zur Verfügung. Dabei ist der Umfang der Abordnungsstunden, sowie die Menge der Schulen (eine Schule pro Woche) zu berücksichtigen.

Andrea Kleefuß

(Koordinatorin des Gemeinsamen Lernens an der LVR-Max-Ernst-Schule für Hören und Kommunikation, Euskirchen)

& das GL-Team